Günter Rössler gilt als
einer der bedeutendsten Fotografen Ostdeutschlands. Seine Aktbilderim „Magazin“ machten ihn berühmt. In der „Sibylle“ lichtete er
Stil und Geschmack der Zeitab und setzte nicht
nur schöne, sondern auch selbstbewusste Frauen in Szene – sein Beitragzur Emanzipation der Frau aus einem Blickwinkel, der heute
außergewöhnlich scheint.
Im „geschlossenen System DDR“ konnte Rössler kein internationaler Star
werden, wie er esverdient gehabt hätte. Heute
aber sind seine Fotografien in zahlreichen Kunstsammlungenund Museen vertreten.Dieser Film stellt
den heute 86-jährigen, immer noch arbeitenden Günter Rössler vor, so,wie seine Fotos ihre Zeit abbilden: schlicht, treffend und
stilsicher.
Ein bekannter Kollege, Roger Rössing, schrieb anerkennendüber den Fotografen Günter Rössler: „An denTraum glauben, aber das Leben aufmerksam beobachten– das ist wohl eines der Geheimnisse, die RösslersBilder so unverwechselbar werden lassen.“
Er selbst sah einmal scherzhaft seine Biografie als
„Mein Leben in vielen Akten.“Mit seiner
Aktfotografie, die er in der DDR als ernsthafte
und eigenständige Kunstform in die öffentliche Diskussioneinführte, „schrieb“ er Kunstgeschichte.
Rösslers 85. Geburtstag 2011 inspirierte Fred R.
Willitzkat zu dem Dokumentarfilm DIE GENIALITÄT DESAUGENBLICKS mit dem Impetus, uns die Persönlichkeitdes Künstlers nahezubringen, seine Gedankenwelt,die Spezifik seines Arbeitens, sein Ethos.
Eigene Rückblicke auf Biografie und Passion, ein
Erinnerungsteppich von Freunden, der Familie und vorallem von seinen wichtigsten Modellen.Ein
Film mit ruhigem Fluss des Erzählstromes, eine
sympathische, emotional berührende Hommage, die derEigenart des Künstlers gerecht wird.Wir
erfahren und erleben Günter Rössler als einen
großen Naiven der Fotografie. Aktfotografie war für ihn„Andachtsfotografie“. Seine Modelle gleichsam Madonnen,vor denen er niederkniete: „Harmonie und Vertrautheitsind mir wichtig.“
Rössler wahrte und hütete die Verletzlichkeit der Aktfotografieund damit auch die Integrität und Identität derFrau. Voyeurismus war ihm fremd und verhasst.Der Zuschauer spürt in Günter Rössler eine tiefeSehnsucht nach Schönheit und Harmonie, sieht in ihmeinen Glückssucher. So wie Rössler selbst im Abendseines Lebens sich als einen glücklichen Menschensieht.Ein Glück, dass man so leben kann …
und bei demman wünscht, dass es noch eine Weile
so bleibt.
„Günter Rösslers Frauen
waren nie Objekte eines überhitzten Mode- oder
Erotikmarktes. Sie waren nie Objekte, die sich nur durch das Schönsein
definierten,oder Schönheiten, die allein mit
ihrem Äußeren Geld verdienen wollten.Rösslers
Frauen standen mitten im Leben, das ein Leben in und nachder DDR war – mit all seinen kleinen und großen Abenteuern,
Widrigkeiten,Trivialitäten und Annehmlichkeiten.
Es war ein einfaches Leben, ohne Glamour,aber
auch ohne die Abgründe, die hinter einer glamourösen Oberflächelauern können.“Uta Kolano
Ein
praxisorientierter Fotokurs über die Entstehung von interessanten und
ästhetischen Portraitfotografien ohne die Nutzung von Studioblitztechnik
an einem kompakten Wochenende in Thüringen. Grundlagen an technischen,
gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer
selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann werden
gemeinsam trainiert.
Von
den schönen Dingen sei die Rede, von der fotografischen Kunst des Uwe
Steinbrück. Ein ständig Suchender hält ein,
um Zwischenbilanz zu ziehen, seine Fundstücke und Fundorte vorzuweisen,
eine Bilanz, die nur unzureichend mit den Begriffen Stillleben und
Landschaft eine Entsprechung findet.
Kein Zweifel, das
sind seine Themen, was aber Steinbrücks Arbeiten von herkömmlichen und
traditionellen Auffassungen unterscheidet, ist, dass er sich ganz
bewusst nach neuen Möglichkeiten umschaut und Spontanität, Intuition und
Experiment im der Dunkelkammer zum Ausgangspunkt der
schöpferischen Arbeit macht. Der labortechnische Bogen ist dabei denkbar
weit gespannt. In einem Verfahren, welches er selber Finigrafie nennt,
bearbeitet er den eigentlichen Abzug chemisch und mechanisch mit
unterschiedlicher Intensität und Zeitdauer. Das Ganze erreicht ein
Finale, in der die Erkennbarkeit des eigentlichen Bildmotives- oft nur
fragmentarisch- bewahrt oder durch den Triumpf technischer Strukturen
völlig verfremdet ist.
Mit dieser Herangehensweise
kultiviert Uwe Steinbrück sein fotografisches Sehen und erreicht mit
seinen Werken eine grafische und malerische Dimension. Die zum Teil sehr
großen Blätter sind voller Melancholie und von hinreißender
raumfüllender Magie. Z.
Der Fotokurs
Architekturfotografie an dem futuristischen Platz - Berlin. Der
Fotokurs erklärt praxisorientiert an ausgesuchten Architekturen
Kamerabedienung, Bildgestaltung in Grafik / Licht und
Bildbearbeitung in der Architekturfotografie. Faszinierende
Fotografien entstehen mit Ihren Kameras an reizvoller
Architektur.
Fotografie: Sante D'Orazio, Keith Richards
and Smoke, 2002
Die Ausstellung widmet sich
einem zentralen Phänomen des modernen Lebensgefühls seit 1945, und zwar
der Rock und Popkultur der letzten 60 Jahre.
Aus dem bedeutenden Sammlungsbestand des Folkwang Museums Essen werden
ca. 150 Fotografien ausgestellt, die einen einzigartigen und lebensnahen
Blick auf Popikonen vermitteln, darunter: Elvis Presley, Bob Dylan, Jimi
Hendrix, Janis Joplin, David Bowie sowie die legendären Popbands der
60er/70er Jahre wie The Rolling Stones, The Beatles, The Who, und Queen.
Fotografie:
Anonym,
The Beatles-Fans, 1965
Auch die jüngste
Musikentwicklung aus dem Bereich der Independent-Szene ist ebenfalls
vertreten, unter anderen mit den Bands Coldplay, Franz Ferdinand oder
den Arctic Monkeys. Durch das außergewöhnliche breite Spektrum der
Fotografen - von unbekannten Amateuren bis hin zu bekannten Größen wie
Jim Rakete oder Annie Leibovitz - wird das Musikerleben der Stars in all
seinen Facetten und aus den unterschiedlichsten Perspektiven
dokumentiert.
So finden sich in der Ausstellung die Schnappschüsse der anonymen
Konzertbesucher wie auch die offiziellen Tourneefotos wieder.
Das inszenierte und erhabene Starporträt, das im Studio aufwendig für
Werbezwecke produziert wurde, wird mit den intimen und unverfälschten
Einblicken im Backstagebereich kontrastiert. Neben den gefeierten Stars
auf der Bühne kommt als zweiter Themenblock der Fan im modischen Wandel
der letzten sechs Jahrzehnte zur Darstellung. Die Fotografien - und dies
ist die Besonderheit der Ausstellung - werden im Zusammenhang mit
Videoclips, Plattencovern, Fanzines und Musikmagazinen präsentiert.
"A Star Is Born. Fotografie und Rock seit Elvis" bildet somit eine
korrespondierende Ergänzung zu der Ausstellung "Leben mit Pop! Kunst der
60er Jahre von Warhol bis Richter", die parallel im Museum der bildenden
Künste Leipzig stattfindet.
Der Fotokurs
Makrofotografie der Frühblüher im Nationalpark Hainich führt ein
in die Kameratechnik, Kamerabedienung und Gestaltung von
dokumentarischen und ästhetischen Makrofotografien unter den
umständen der realen Natur. Der Nationalpark Hainich der
"Urwald in der Mitte Deutschlands" ist botanisch sehr vielfältig
und somit sehr gut für einen Spezialkurs zur Makrofotografie
geeignet.
Die neue Sonderausstellung
im Deutschen Hygiene-Museum inszeniert einen faszinierenden Dialog
zwischen Werken Alter Meister und moderner Fotografen. Zu sehen ist ein
anspruchsvolles Ausstellungsprojekt, das unter dem Titel "Auf Leben und
Tod. Der Mensch in Malerei und Fotografie" im Jahr 2010 bereits im
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud zu sehen war. Kuratiert
wurde die Ausstellung von Dr. Roland Krischel, Stellvertretender
Direktor des Wallraf-Richartz-Museums, die Gestaltung stammt von Daniel
Schäfers und seinem Team.
Malerei:
Bartholomäus Bruyn d. Ä.
(1493 Wesel [?] – 1555 Köln),
Bildnis einer jüngeren Frau mit
Nelke, um 1538, Öl auf Eichenholz, 37 x 30 cm,
Wallraf-Richartz-Museum &
Fondation Corboud, Köln
Malerei:
François Boucher
(1703 Paris – 1770 Paris), Ruhendes Mädchen (Louise O’Murphy),
1751, Öl auf Leinwand,
59,5 x 73,5 cm, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud,
Köln
Fotografie: Nan
Goldin
(* 1953 Washington D.C., lebt in New York), Jens’ Hand on
Clemens’ Back, Paris 2001, Cibachrome-Print, 40 x 60 cm,
Teutloff Photo + Video Collection, Bielefeld
Malerei: Meister der Hl. Sippe d. J.
(um 1480 – um 1520, tätig in Köln) und Werkstatt, Beweinung
Christi, um 1483 – 1485, Mischtechnik
auf Eichenholz, 120 x 78,5 cm, Wallraf-Richartz-Museum &
Fondation Corboud, Köln
Fotografie:
Robert Lebeck
(* 1929, lebt in Berlin), Jackie Kennedy und Lee Radziwill
am Sarg von Robert Kennedy, New York, 1968,
Bildgröße 56 x 37,5 cm, Blattgröße
60 x 50 cm, späterer Abzug, Teutloff Photo + Video
Collection, Bielefeld
Etwa fünfzig Gemälde des
Kölner Museums, die zwischen dem 14. und dem 19. Jahrhundert entstanden
sind, und rund achtzig herausragende zeitgenössische Fotografien aus der
Teutloff Photo + Video Collection werden in C'est la vie – Das ganze
Leben zu spannungs¬reichen Ensembles arrangiert. Mit ihren
unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten entfalten die Kunstwerke
ein Kaleidoskop der menschlichen Existenz: Im Spiegel der künstlerischen
Haltungen und Darstellungs¬weisen können die Besucher die Kontinuitäten
und den kulturellen Wandel nachvollziehen, dem zentrale menschliche
Erfahrungen wie Geburt und Tod, Glück und Leid oder Zuversicht und
Verzweiflung unterworfen sind. Dass der Mensch in der Abfolge seiner
Lebensstationen in seiner Leiblichkeit betrachtet und gleichzeitig in
seiner gesellschaftlichen und kulturellen Bedingtheit thematisiert wird,
war ein Grund dafür, dass sich das Deutsche Hygiene-Museum um eine
Präsentation der Ausstellung in Dresden bemüht hat.
Nan Goldin und François
Boucher, Jürgen Klauke und Tizian, Aziz + Cucher und Bartholomäus Bruyn,
Miwa Yanagi und Jacopo Tintoretto – so lauten nur einige der rund
fünfzig ungewöhnlichen Künstler¬begegnungen, mit denen sich die Besucher
in der Ausstellung auseinandersetzen können. Sie werden feststellen,
dass Bild- und Motivformeln, die bereits auf den Gemälden der Alten
Meister zu finden sind, bis in unsere Gegenwart fortwirken. Von den
zeitgenössischen Fotografen werden sie benutzt und zitiert - und dabei
manchmal auch parodiert. Es zeigen sich aber auch inhaltliche und
formale Traditionsbrüche, mit denen das jüngere Medium eine ganz neue
Sprache für ein modernes, komplexer gewordenes Menschenbild entwickelt.
Einige der Foto-Arbeiten aus der Sammlung Teutloff zeigen das auf
drastische Weise: Sie bilden nicht nur soziale Wirklichkeit ab, sondern
legen eine Spur zu existentiellen Themen wie „Körperbewusstsein“ oder
„Sexuelle Identität“, deren explizite Darstellung in der alten Kunst
nicht denkbar gewesen wäre.
Eine weitere Besonderheit
der Ausstellung besteht darin, dass die Kunstwerke in einer raffinierten
Illusionsarchitektur präsentiert werden, die den Besuchern ein ganz
ungewohntes Raumerlebnis verschafft. Durch diese Gestaltung werden die
weit auseinander liegenden Entstehungszeiten, die medialen Unterschiede
zwischen Malerei und Fotografie und die oft beträchtlichen
Größenunterschiede zugleich markiert und überbrückt. Das intensiviert
die vergleichende Betrachtung der eigenständigen Bildmedien Malerei und
Fotografie auf unmerkliche Weise.
Parallel zu C'est la vie -
Das ganze Leben wird im Rahmen einer Intervention in der
Dauerausstellung Abenteuer Mensch zusätzlich auch aktuelle Videokunst
aus der Sammlung Teutloff im Deutschen Hygiene-Museum zu sehen sein. Die
Arbeiten von Künstlern wie Sigalit Landau, Peter Weibel, Tracey Emin
oder Xiaohu Zhou wurden mit engem Bezug zur Dauerausstellung ausgewählt.
Die Fragestellungen aus Wissenschaft und Gesellschaft, wie sie dort
thematisiert werden, erfahren dadurch eine überraschende Kommentierung
aus der Perspektive der Kunst.
Der Traum vom Raum wird
Realität - Die historischen Städte Thüringens stehen "Modell"
Panoramafotografien sind Blickfänger. Dieser
Fotoworkshop erklärt praxisorientiert die Technologie der
Panoramaherstellung, wie sie mit jeder guten digitalen Kamera realisiert
werden kann. Die reizvolle Motivwelt im schönen Thüringen mit seinen
historischen Städten steht Modell für eine faszinierende abschließende
Präsentation der fotografischen Ergebnisse. Jeder Teilnehmer wird
innerhalb des Fotoworkshops zwei Panoramen mit der eigenen Kamera und
einer von uns gelieferten kostenlosen Software selbst realisieren.
Das GRASSI Museum für
Angewandte Kunst Leipzig stellt in einer großen
Retrospektive das fotografische Schaffen des amerikanischen
KünstlerpaaresLillian Bassman (1917-2012) und
Paul Himmel (1914-2009) vor.Dabei stehen die
Modefotografie und die experimentellen Aspekte im
Werk beider Künstler im Vordergrund. In über 77 Jahren gemeinsamerArbeit haben Lillian Bassman und Paul Himmel jeweils ein
beeindruckendesfotografisches OEuvre geschaffen,
das bis heute nichts an Modernitäteingebüßt hat.
Sie revolutionierten die Fotografie und haben Fotografiegeschichtegeschrieben.
Die gemeinsam mit
den Deichtorhallen Hamburg/ Haus der Photographie
kuratierte Werkschau stellt mit rund 460 Arbeiten das Lebenswerkbeider Künstler umfassend vor.Das Werk
von Lillian Bassman besticht durch Eleganz und Stilsicherheit.Als Modefotografin entwickelte sie einen einzigartigen Stil:
Durch immer neueexperimentelle fotografische
Verfahren gab sie ihren Bildern einen besonderen
Schmelz, der eine malerische Anmutung in die Schwarzweiß-Aufnahmen
einfließenließ. In ihren atmosphärisch
aufgeladenen Inszenierungen bevorzugte sieeinen
für die Zeit der 1940er bis 1960er Jahre außergewöhnlichen,
langgliedrigschwanengleichenFrauentypus, der
sich bald zu einer Ikone der Weiblichkeit
entwickelte.
„Was sie macht, hat eine
geradezu magische Kraft. In der Geschichte der
Fotografie ist es niemand anderem gelungen, diesen atemberaubendenMoment zwischen der Erscheinung der Dinge und ihrem Verschwindensichtbar zu machen“ sagte ihr Kollege Richard Avedon.Als Art Direktorin bei Junior Bazaar, dem jungen Ableger von
Harper’s Bazaar, hatsie in den 1940er Jahren
maßgeblich das Layout der Zeitschrift geprägt. Zwischen1948 und 1971 arbeitete sie als Fotografin für Mode, Accessoires
und Schönheitsprodukte. Nach dem Auffinden ihrer verloren geglaubten
Negative in den 1980er Jahren begann Bassman, ihre alten Aufnahmen
mittels digitaler Technik zu bearbeiten und neu abzuziehen. Daneben
entwarf die seit jeher modebegeisterte Fotografin eine Damenkollektion
unter ihrem Namen. In den 1990er Jahren entdeckten Modedesigner wie John
Galliano und junge Art Direktoren von Vogue und New York Times ihre
Arbeiten wieder und beauftragten die bereits über 70-jährige erneut mit
Modeaufnahmen. Durch die Möglichkeit digitaler Techniken interpretierte
sie ihre Bilder neu, manipulierte sie und ließ sie neu abziehen.
Auch Paul Himmels Werk
ist geprägt von großer Experimentierfreude. Er arbeitete als
Modefotograf für Zeitschriften wie Vogue, Junior Bazaar, Harper’s Bazaar
und andere Magazine. Bekannt wurde er durch seine Teilnahme an der
weltberühmten Wanderausstellung „The Family of Man“, die 1955 im Museum
of Modern Art in New York startete. Sein Interesse in der Fotografie
galt vor allem der Bewegung; die Unschärfe als ein Charakteristikum
seiner Fotografien findet sich fast überall. Er strebte danach, Bewegung
im Bild zu erzeugen bzw. festzuhalten, was ihm durch eine
Entschleunigung des Aufnahmeakts gelang.
Fotografiegeschichte schrieben seine Aufnahmen vom New York City Ballet
aus den 1950er Jahren, in denen Tanz nicht in Standbildern, sondern in
fließenden Bewegungsstudien festgehalten wurde. Paul Himmels Werk
entwickelte sich in den folgenden Jahren immer stärker zur freien Kunst.
Die oft radikalen Experimente mit Über- und Langzeitbelichtungen waren
ihrer Zeit bald derartig voraus, dass er keine kommerziellen
Auftraggeber mehr finden konnte. Er beendete seine fotografische
Karriere 1969 und arbeitete erfolgreich als Psychotherapeut.
Die Beziehung zur Kunst aber hat er nie verloren. Mit der
Wiederentdeckung von Bassmans und Himmels Arbeiten in den 1990er Jahren
begann auch für Paul Himmel eine späte, aber intensive
Auseinandersetzung mit dem eigenen Schaffen.
Mit dieser Ausstellung knüpft das GRASSI Museum für Angewandte Kunst an
frühere Fotoausstellungen an und verweist auf die engen Beziehungen
zwischen der angewandten Kunst des Modemachens und der Kunst großer
Fotografen, Mode und Models schöpferisch im fotografischen Bild
festzuhalten.
Ein Fotokurs zur Mystikder
Klassikerstadt Weimar
im geschichtsträchtigen Thüringen
Geheimnisse faszinieren die Menschheit. Dieser
Fotokurs hat die geschichtsträchtigen und rätselhaften Orte des Landes
der Romantiker und Literaten zum Thema. Mit klassischen und digitalen
Gestaltungstechniken werden in diesem Fotokurs die Motive von
fantasiereich, theatralisch bis mystisch gestaltet und inszeniert, um
mit dieser Fotografie die Betrachter in eine Welt der Träume und
Inspiration zu entführen.
Propagandaplakate und Paraden,
Sonntagsausflüge und Einschulungsfeiern: Tiefe Einblicke in Leben und
Alltag in Ostdeutschland zwischen 1959 und 1991 geben die Aufnahmen des
langjährigen Fotografen des Magazins „Stern“. Rund 60 Bilder zeigt das
Zeitgeschichtliche Forum Leipzig vom
Thomas Hoepker, 1936 in München geboren, arbeitet von 1964 bis 1989 für
das Wochenmagazin „Stern“. Schon vor dem Mauerbau reist er zum ersten
Mal nach Ost-Berlin. Von 1974 bis 1976 ist er zusammen mit seiner Frau
Eva Windmöller in der DDR akkreditiert. 1976 veröffentlicht der „Stern“
die Reportage-Serie „Unser Nachbar Deutschland“ mit zahlreichen Bildern
des Künstlers.
Hoepker hat stets einen Blick für das spannende Detail, das den Motiven
ihre besondere Wirkung verleiht: das liebevoll gestaltete Kissen auf der
Hutablage eines „Trabant“; der stolze Vater mit modischer Kurzkrawatte,
der am ersten Schultag die „Zuckertüte“ seines Kindes trägt; ein junger
Uniformierter, der am Rande einer Flugschau der „Gesellschaft für Sport
und Technik“ (GST) mit einem Mädchen flirtet. Einfühlsam erfasst der
Fotograf alltägliche Situationen.
Als „Bilderfabrikant“ beschreibt sich
Thomas Hoepker und betont so den
dokumentarischen Charakter seiner Arbeit. 1989 wird er Mitglied der
renommierten Fotoagentur Magnum, 2003 bis 2006 ist er ihr Präsident.
Heute lebt und arbeitet der Künstler als Fotograf, Filmemacher und Autor
in New York.
Verschenken
Sie einen Fotoworkshop, einen Fotokurse oder eine Fotografiereise an
Freunde oder Verwandte. Inspiration, Kreativität, Fototechnik und
Gestaltung werden in diesen Kursen praxisorientiert vermittelt.
Gutscheinanforderungen für
Weihnachten sind bis zum Samstag, den 22. Dez. um 10 Uhr möglich.
Die gedruckten Geschenkgutscheine erreichen Sie pünktlich zum
24.Dezember!
Die Fotoreise
Toskana führt Sie zu den schönsten und spannendsten Motiven der berühmten
Weinregion. Direkt am romantischen Fotomotiv Toskana werden Sie in die
Geheimnisse der Fotografie, der digitalen Kameratechnik und der
Bildgestaltung eingeweiht. Die Bildkomposition wird gemeinsam trainiert und
im Fotoreisebus mit Bildverarbeitungsprogrammen ausgewertet.
Bei einer gemeinsamen Auswertung in Deutschland wird Ihnen der Umgang mit
großformatiger Drucktechnik erläutert, um eigene große Drucke der
Fotografien zu realisieren.
„Wer Romantik meint, meint
moderne Kunst, das heißt die Intimität, die Spiritualität, die Farbeund das Streben nach dem Unendlichen ausgedrückt mit allen
verfügbaren Mitteln der Kunst.“Charles
Baudelaire, 1846
Imposante Berggipfel, unendliche Meeresweiten, magische Vollmondnächte –
alles das gehörtzum Repertoire einer
romantischen Bildtradition, die tief in unserem visuellen Gedächtnisverankert ist. Als Antwort auf die Rationalität der Aufklärung
wurde die Landschaft zumSeelenspiegel – das
Märchen und der Traum schlossen neue Bereiche menschlicherErfahrungsmöglichkeiten auf. Romantik, das bedeutete die
Entdeckung des Sinnlichen undEmotionalen, der
Schönheit und des Erhabenen.
Der Wunsch, in einer ausgeleuchteten Welt etwas Transzendentes, in einer
funktionalenGesellschaft etwas Geheimnisvolles
und in den Banalitäten des Alltags etwas Sinnstiftendes zufinden, war – frei nach Novalis – die romantische Triebfeder.
Nicht als Stil, sondern als Haltungwirkt dieser
romantische Geist bis heute fort – oder wird sogar heute einmal mehrwiederentdeckt.
Die Ausstellung Im Schein des Unendlichen stellt 13 internationale
Künstlerinnen und Künstlervor, die mit ihren
Werken der Romantik die Referenz erweisen.
Hiroyuki Masuyama uns Kris Martin zitieren und ironisieren die
gewaltigen Bildwelten desromantischen Malers
Caspar David Friedrich. Die lichten Landschaftsfotografien von ElgerEsser, die magischen Aufnahmen des Kreidefelsens auf Rügen von
Darren Almond, die gewaltigenPanoramen von José
María Mellado und die beeindruckende Installation eines Eisbergesaus Grönland von Mariele Neudecker spiegeln die
Auseinandersetzung mit der Landschaftals
Projektionsfläche unserer Erinnerungen. Videos von Marina Abramovic und
Bill Viola,sowie die Fotografien des Amerikaners
Alec Soth lassen den Menschen ganz im Naturraum
verschwinden. Die finnische Fotografin Susanna Majuri und Christoph
Brech erschließenbrüchige Märchenwelten. Melanie
Wiora reflektiert die durchlässige Grenze zwischen Menschund Welt und eine große Außeninstallation von Nils-Udo richtet
den Blick in die Höhe – in dieUnendlichkeit
romantischer Sehnsüchte. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Auf Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain im Rahmen des
Projektes „Impuls Romantik “.
Mit der Ausstellung
„Fotografie Total. Werke aus der Sammlung des MMK“ (3. Juni 2012 – 13.Januar 2013) knüpft das MMK Museum für Moderne Kunst an die erste
Präsentation seinerFotografiesammlung „The Lucid
Evidence“ aus dem Jahr 2010 an. Während sich die erstePräsentation auf Darstellungen des Menschen konzentrierte, stellt
„Fotografie Total“ konzeptuelle
und Reportage-Fotografie in den Vordergrund. Bilderwechsel in den
Ausstellungsräumen schaffenneue Perspektiven und
Kontexte. Rund 800 Werke von Künstlern, wie Peter Fischli / David Weiss,Barbara Klemm, Thomas Ruff, Taryn Simon und Wolfgang Tillmans
werden im Laufe dersiebenmonatigen Präsentation
gezeigt, darunter auch Teile der neuen Serie „At War“ von AnjaNiedringhaus, die im MMK erstmals ausgestellt wird. Niedringhaus
berichtet mit ihren Fotos vonden gefährlichsten
Krisengebieten der letzten Jahre, wie Afghanistan, Irak, Lybien und demGazastreifen. Bilderwechsel in der Ausstellung schaffen neue
Perspektiven und Kontexte.
Die Ausstellung erweitert
darüber hinaus den Fotografiebegriff um bewegte Bilder. Im Fokusstehen daher auch Videoinstallationen aus der Sammlung wie „Middlemen“
(2001) von AernoutMik und die jüngst erworbene
Videoarbeit „A Formal Film in Nine Episodes, Prologue & Epilogue“(2010) des ehemaligen Städelschülers Mario Pfeifer.
Eine weitere Neuerwerbung dieses Jahres, die im Kontext der
Sammlungspräsentation zu sehen istund für das
MMK ortsspezifisch neu entwickelt wurde, ist die Filminstallation
„Commission“ (2012)des niederländischen
Künstlers Erik van Lieshout. Im Zentrum dieser Arbeit steht eindokumentarisch angelegter Film, dessen Schauplatz das
Einkaufszentrum Zuidplein in Süd-Rotterdam ist. Bei seinem Bau 1968
verkörperte es eine Vision von Wohlstand und urbanerHarmonie. Der Stadtteil verarmte jedoch zunehmend und wurde zu
einem Ort der sozialenPerspektivlosigkeit. 2010
eröffnete van Lieshout dort einen temporären Laden. Der Film zeigt, wieer diesen nutzte, um mit seinen Nachbarn in Kontakt zu kommen und
sie in offene, humorvolleGespräche verwickelte.
„Commission“ ist ein Kommentar zur gesellschaftlich-politischenMachtlosigkeit der Menschen und der Kunst. Die raumgreifende
Installation erweist sich als Porträteines Ortes
sowie als halb skeptischer, halb hoffnungsvoller Versuch eines
Künstlers, soziale Guteszu tun.
„ ‚Fotografie Total’ ist eine einmalige Gelegenheit, ein weiteres
Spektrum unserer fotografischenSammlung
auszubreiten. Besonders freuen wir uns über die Erwerbungen von Erik van
Lieshout,Mario Pfeifer und Tobias Zielony, die
unsere Sammlung um neue Aspekte bereichern, aber
dennoch im engen Kontext zu den anderen Werke stehen. Die ausgestellten
Fotografien undVideoinstallationen dokumentieren
soziale und gesellschaftliche Realitäten und machen einenwichtigen Teil der Sammlung aus.“, sagt MMK Direktorin Dr.
Susanne Gaensheimer.Die Ausstellung „Fotografie
Total. Werke aus der Sammlung des MMK“ ist ein Projekt im Rahmender RAY 2012 Fotografieprojekte Frankfurt RheinMain, die vom
Kulturfonds Frankfurt RheinMaininitiiert wurden.
„Frankfurt RheinMain verfügt über eine Vielzahl von Sammlungen undEinrichtungen im Bereich der Fotografie. Durch RAY 2012 bekommen
diese Schätze derzeitgenössischen Fotografie den
Präsentationsrahmen, der ihnen zusteht.”, sagt derGeschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain Dr. Albrecht
von Kalnein über das ausverschiedenen
Ausstellungen und Veranstaltungen bestehende Großprojekt in der Region.
Zusammen mit der RAY-Hauptausstellung „MAKING HISTORY“, die noch bis zum
8. Juli im MMKgezeigt wird, ist das Museum damit
zurzeit auf allen Ausstellungsebenen mit Fotografie bespielt.
Die Provence, mit ihrem
Licht, ihren Düften, ihren Farben und ihrer Ursprünglichkeit!
Temperamentvoll und lebensfroh sind die Menschen der Provence. Dem Flair
ihres Landes entsprechend haben die Provencalen die Ockerfelsen, die
Sonnenblumen- und Lavendelfelder geschaffen, die in der Leuchtkraft des
Lichtes besonders brillieren.
Fotografie: Elliott Erwitt,
MAGNUM Photos, USA New York City 2000
Der renommierte
US-amerikanische Magnum-Fotograf Elliott Erwitt hat für die Leica Camera
AG eine exklusive Sammlung seiner berühmtesten Aufnahmen kuratiert. Die
50 Bilder umfassende Sammlung wird erstmals im Rahmen der Fotomesse
photokina vom 18. bis 23. September 2012 in der Leica Galerie in Halle 1
der Kölnmesse ausgestellt – und anschließend in weltweit allen Leica
Galerien gezeigt.
Leica ist in diesem Jahr mit einem einzigartigen Ausstellungskonzept auf
der photokina vertreten. Unter den Ausstellungen sind die Serien
„Portraits of Power“ von Platon, „Arab Spring“ (Magnum Photos) sowie
Aufnahmen von international bekannten Fotografen wie Araki, Rankin und
Andreas Gursky.
Elliott Erwitts „Personal Best for Leica“ wird im Anschluss an die
photokina in allen Leica Galerien zu sehen sein. Bilder können über die
Leica Galerien käuflich erworben werden. Leica Galerien sind in
Salzburg, Tokio, Frankfurt/Main, New York, Prag, Warschau, Paris und
Solms vertreten.
Die Sammlung wird zunächst ab 12. Oktober 2012 in der Leica Galerie in
Frankfurt/Main gezeigt – parallel zur Frankfurter Buchmesse, auf der
auch der im Verlag teNeues erschienene Bildband „Elliott Erwitt XXL
Special Edition“ präsentiert wird.
„Elliott Erwitt gilt als einer der bekanntesten Fotografen weltweit.
Seine Arbeiten, die meist in schwarz-weiß gehalten sind und neben
prominenten Persönlichkeiten auch denkwürdige Momente der Zeitgeschichte
zum Gegenstand haben, gelten als moderne Meisterwerke der Fotografie.
Der feine Humor in vielen seiner Bilder ist Elliott Erwitts
‚Markenzeichen’“, so Karin Rehn-Kaufmann, Inhaberin der Leica Galerie
Salzburg.
Seite 2 von 2 Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten
Die von Leica nun erworbene Kollektion zeigt einige von Erwitts
berühmtesten Aufnahmen, darunter Fotografien von Marilyn Monroe, Jackie
Kennedy oder das Porträt eines winzigen Chihuahuas in Hut und Mantel
neben den großen Beinen einer Dogge und einem Paar Damenstiefeln.
Verschenken
Sie einen Fotoworkshop, einen Fotokurse oder eine Fotografiereise an
Freunde oder Verwandte. Inspiration, Kreativität, Fototechnik und
Gestaltung werden in diesen Kursen praxisorientiert vermittelt.
Die Stadt Neu-Isenburg und
Moonblinx Gallery zeigen mit Unterstützung des Edward Hartwig Estate und
gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
die Ausstellung Edward Hartwig: „Poetic Rebel“. Die Ausstellung wird vom
27. September 2012 bis 28. Februar 2013 in der Stadtgalerie
Neu-Isenburg, Schulgasse 1, 63263 Neu-Isenburg, zu sehen sein. Sie wird
begleitet von einem umfassenden Katalog, der bei Moonblinx Publishing
vor kurzem erschienen ist. (Poetic Rebel, Moonblinx Publishing, 2011
Frankfurt am Main. ISBN: 978-3-941614-06-2)
Edward Hartwig gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der polnischen
Fotografie und inspiriert Künstler bis heute. Zunächst dem
Piktorialismus nahe, wandte er sich nach dem Studium bei Rudolf Koppitz
in Wien vor allem der experimentellen Fotografie zu.
Hartwig benutzte die Kamera als künstlerisches Werkzeug einer rein
subjektiven Gestaltung. Er verfremdete Bildgegenstände und arbeitete mit
Überblendungen und Solarisationen, um die Dynamik und Expressivität
seiner Motive zu steigern. Darüber hinaus spielte er mit intensiven
Licht- und Schattenkontrasten und führte reale sowie fantastische
Bildbestandteile mit rein abstrakten Elementen zusammen.
Um die Vielfältigkeit Edward Hartwigs experimenteller Fotografie
zugänglich zu machen, ist der Fokus der Ausstellung vor allem auf die
wechselnden Ausdrucksweisen seiner Kunst gerichtet.
Ein Sonderbereich widmet sich dem Thema "Edward Hartwig und seine
Künstler", in dem die engen Kontakte zu Künstlerfreunden wie Henryk
Berlewi und Tadeusz Kantor thematisiert und im Werk gespiegelt werden.
Trotz seines in Polen bis heute anhaltenden Ruhmes scheint Edward
Hartwig jenseits der Grenzen seiner Heimat in den vergangenen Jahren
weitgehend in Vergessenheit geraten zu sein. Ziel der Ausstellung ist
es, den deutsch-polnischen Kulturaustausch zu fördern und das breite
Oeuvre dieses großen Fotografen international zugänglich zu machen.
Werke Edward Hartwigs wurden u. a. 2011 erfolgreich im Victoria & Albert
Museum in London gezeigt.
Es entstehenden
interessante Bildkompositionen, die den Betrachter mit
Schönheit, Ruhe und Entspannung fesseln. Der Fotokurs zum
Wohlfühlen und Erholen. Eine schönes Landhaus gibt uns die
Inspiration, Gemütlichkeit und Gastlichkeit für diese Reise in
das Bild.
Ein Fotokurs "für
die Stille" mit Ruhe und Erholung in einem wunderschönenhistorischen Landhaus irgendwo in Hessen zu den Thematiken Stillleben, Bildgestaltung undWerbefotografie
Das Landhaus ist für
uns Fotomotiv, Nachtruhe, Erholungsort
undTisch für gute Speisen und Getränke für ein ganzes Wochenende.
"Spiegelung in der Fassade der
Nürnberger Versicherung",
Nürnberg 2002.
Aus Anlass des 80.
Geburtstages von Horst Schäfer, international bekannter Fotograf und
Nürnberger Kulturpreisträger des Jahres 2002, zeigt das Museum
Industriekultur vom20. November bis 30. Dezember 2012 eine Retrospektive mit Schwerpunkt
auf seinem Schaffen der vergangenen zehn Jahre.1932 im Westerwald geboren und aufgewachsen, erlernte Horst Schäfer
zunächst einen handwerklichen Beruf und besuchte nach seiner
abgeschlossenen Ausbildung, schon berufstätig, das Abendgymnasium.
1959/60 arbeitete er freiberuflich für die Sportpresseagentur
Horstmüller. In dieser Zeit kam er autodidaktisch zur Fotografie.
Foto: Horst Schäfer,
"Neuyork Brooklyn Bridge", USA 2007.
Zwischen 1961 und 1980
war er als Bildjournalist für verschiedene internationale Agenturen in
den USA tätig. Hier entwickelte er seine unverwechselbare Bildsprache
rund um die Themen Architektur, Stadtlandschaften, Menschen und Natur.
Dabei gelangen dem Fotografen, der in der Vergangenheit ausschließlich
in Schwarz-Weiß arbeitete, Bilder mit eindrucksvollen Strukturen aus
Licht und Schatten – Meisterwerke der Fotografie, die seine Fähigkeit
offenbaren „vorhandene Bilder zu entdecken“, wie er es selbst
formuliert.
„Dass die so entstehenden Fotos manchmal rätselhaft geraten, nehme ich
eher unbeabsichtigt in Kauf. Es stört mich nicht, aber ich lege es nicht
darauf an“, so Schäfer weiter.
Nach 20 Jahren in den USA, in denen er als Bildberichterstatter für
nationale und internationale Zeitungen, Magazine und Fernsehstationen
tätig war, darunter New York Times, Washington Post und Chicago Tribune,
ABC und NBC, kehrte Horst Schäfer 1980 nach Deutschland zurück und ließ
sich im darauffolgenden Jahr in Nürnberg nieder. Seine Arbeit als
Bildkorrespondent für Associated Press (AP) begann. Über 10 Jahre
veröffentlichte er in großen deutschen Printmedien wie Stern, Spiegel,
Süddeutsche Zeitung, FAZ und vielen mehr.
Seit 1993 ist Horst Schäfer freischaffender Fotograf in der Stadt und
über die Stadt. Viele seiner Bilder entstanden im Rahmen beruflicher
Aufträge, quasi als „Nebenprodukt“, dank seiner Fähigkeit, eben „Bilder
zu erkennen“. Die Liste seiner Auszeichnungen und Ausstellungen ist
lang. Im Jahr 2002 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Nürnberg.
Danach hat er sich keineswegs zur Ruhe gesetzt, sondern im Gegenteil
immer neue Themen in der Heimatstadt und auf Reisen in alle Welt in
Bilder verwandelt. Auch den neuen Techniken in der Fotografie gegenüber
hat er sich geöffnet, hat experimentiert, ausprobiert und ist dabei
dennoch seinem Stil treu geblieben.Bei der im Museum Industriekultur aus Anlass seines 80. Geburtstages
gezeigten Jubiläumsausstellung ist es Horst Schäfer ein besonderes
Anliegen, gerade auch die Arbeiten dieser Dekade in den Vordergrund zu
stellen.
Horst Schäfer zur Entstehung seiner Bildmotive: „Ich kann aus dem Haus
treten oder einen Spaziergang machen, und plötzlich entdecke ich am Haus
gegenüber oder an einem Zaun, den ich schon x-mal gesehen habe, etwas
ganz Neues. Das mag an der Art liegen, wie gerade das Licht einfällt
oder der Schatten liegt. Und dann entsteht ein Bild. So ein Augenblick
ist unwiederholbar und nicht vorauszusehen. Ich weiß nie, was ich finde,
wenn ich um die nächste Ecke biege. Alles kann mir auffällig werden. Es
hängt nicht so sehr davon ab, was ich fotografiere, sondern wie ich das
sehe.“
Die Bretagne lebt vom
Aufeinandertreffen von Meer und Festland. Die Fotoreise
Bretagne findet am westlichsten und
charismatischsten Teil des schöne Landstriches
Bretagne in Frankreich statt. Das Finistere ist die
harmonische Synthese von Meer und Land. Wo immer man sich
auch aufhält, das Meer ist nicht weit. Diese privilegierte maritime
Situation verleiht dem Finistere sein reinstes ozeanisches Klima.
Donnerstag, 22. November 2012 - 2.20 - 2.30 ZDF kultur
100(0) Meisterwerke: Man Ray: La Fortune
Donnerstag, 22. November 2012 - 5.00 - 5.30 Anixe
Gesammeltes Wissen: Fotografie des 20. Jahrhunderts
20th Century Photography, Dokumentation, USA, 2009
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und alleine in den USA
entstehen täglich rund vier Milliarden Bilder. Fast jeder hatte
schon einmal eine Kamera in der Hand und manchmal werden Bilder zu
Kunstwerken. Beim Sammeln von Fotografien ist es jedoch wichtig,
einige Dinge zu berücksichtigen. Das Team von "Gesammeltes Wissen"
hat diesbezüglich bei Sammlern, Experten und Insidern nachgefragt.
Donnerstag, 22. November 2012 - 14.10 - 14.40 arte
Die inszenierte Fotografie
Dokumentation, Frankreich, 2011, 26 min
Fotografie
Freitag, 23. November 2012 - 4.05 - 5.00 arte
Die neue deutsche Objektivität
Dokumentation, Frankreich, 2011, 26 min
Samstag, 24. November 2012 - 16.55 - 17.15 SF1
PHOTOsuisse: Nicolas Faure
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 2
Sonntag, 25. November 2012 - 4.25 - 5.00 arte
Die neue deutsche Objektivität
Dokumentation, Frankreich, 2011, 26 min
Bernd und Hilla Becher, Begründer der Düsseldorfer Fotoschule,
sorgten mit ihren schnörkellosen und nach Objektivität strebenden
Bildern für grundlegende Umwälzungen in der fotografischen Praxis.
Absolventen wie Thomas Ruff und Andreas Gursky, die durch diesen
Stil entscheidend geprägt wurden, zählen zu den einflussreichsten
Fotografen des 20. Jahrhunderts.
Sonntag, 25. November 2012 - 12.30 - 13.00 arte
Der Pictorialismus
Dokumentation, Frankreich, 2012, 26 min
Die Fotografie trat 50 Jahre nach ihrer Erfindung einmal mehr in
Konkurrenz zur Malerei. Die Streitfrage ist so alt wie die
Fotografie selbst: Ist sie nur ein banales Abbild der Wirklichkeit
oder erlaubt sie, die Realität genauso subjektiv darzustellen wie
Malerei oder Zeichnung? Die kunstfotografische Stilrichtung des
Pictorialismus mied jedenfalls ganz bewusst die Auseinandersetzung
mit der Realität.
Sonntag, 25. November 2012 - 16.20 - 17.15 arte
Das Jahrhundert des Henri Cartier-Bresson
Dokumentation, Frankreich, 2012, 53 min
Henri Cartier-Bresson (1908-2004) prägte das 20. Jahrhundert mit
seiner Kamera wie kaum ein anderer Fotograf. Seine Lebensgeschichte
ist untrennbar mit den großen historischen Ereignissen seiner Zeit
verbunden.
Fotografie
Montag, 26. November 2012 - 11.20 - 11.45 arte
Der Pictorialismus
Dokumentation, Frankreich, 2012, 26 min
Donnerstag, 29. November 2012 - 1.45 - 2.30 ZDF info
ZDF-Histor: "Hitler, wie ich ihn sah" - Die Fotografen des Diktators
Donnerstag, 29. November 2012 - 6.30 - 7.15 ZDF info
ZDF-History: "Hitler, wie ich ihn sah" - Die Fotografen des
Diktators
Donnerstag, 29. November 2012 - 14.00 - 14.45 ZDF info
ZDF-History: "Hitler, wie ich ihn sah" - Die Fotografen des
Diktators
Freitag, 30. November 2012 - 17.45 - 18.30 3sat
ZDF-History: "Hitler, wie ich ihn sah" - Die Fotografen des
Diktators
Samstag, 1. Dezember 2012 - 16.55 - 17.10 SF1
PHOTOsuisse: Annelies Strba
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 3
Sonntag, 2. Dezember 2012 - 12.30 - 13.00 arte
Die experimentelle Fotografie der 20er Jahre
Dokumentation, Frankreich, 2012, 26 min
Für die politisch häufig links orientierte Fotografie-Avantgarde der
20er Jahre stehen berühmte Namen wie László Moholy-Nagy, El
Lissitzky, Umbo und Alexander Rodtschenko. Wie auch die verwandten
künstlerischen Strömungen Konstruktivismus und Bauhaus, bricht das
"Neue Sehen" mit den tradierten Regeln professioneller Fotografen.
Die experimentelle Fotografie ist eng verzahnt mit der städtischen
Kultur, aus der sie stammt: Extreme Auf- oder Untersichten,
absichtlich unausgewogene Bildkompositionen, ungewöhnliche
Bildperspektiven oder Verzerrungen feiern die Dynamik und Modernität
von Maschinen und modernen Städten.
Die Anhänger des "Neuen Sehens" sind von Wissenschaft und Technik
fasziniert und weisen die Methoden der alten "Fotografie als
Kunstform" kategorisch von sich. "Von nun an", schreibt der
Bauhaus-Lehrer Moholy-Nagy, "wird der Zukunftswert der Fotografie
nicht mehr von der Meinung eines Kunstkritikers, sondern von ihren
Gesetzen selbst bestimmt".
Die neue Kunstrichtung experimentiert mit Fotogrammen, das heißt mit
direkter Belichtung ohne Kamera, sowie mit Collagen und
Doppelbelichtungen. Sie setzt alle denkbaren Mittel ein, um durch
die Fotografie den Blick der Menschen zu erneuern und das
menschliche Auge "mit Hilfe der mechanischen Optik zu schulen".
So schreibt der russische Künstler Alexander Rodtschenko 1934: "Die
Fotografie verfügt über alle notwendigen Rechte und Vorzüge, um die
Kunstform unserer Zeit zu sein."
Doch diese experimentelle Utopie konnte der großen Krise der 30er
Jahre nicht standhalten - mit den aufstrebenden totalitären Regimes
in Deutschland und der UdSSR kehrte die "gute Fotografie", der
Realismus und der Akademismus, nach Europa zurück.
Montag, 3. Dezember 2012 - 10.35 - 11.00 arte
Die experimentelle Fotografie der 20er Jahre
Dokumentation, Frankreich, 2012, 26 min
Freitag, 7. Dezember 2012 - 5.00 - 6.00 arte
Das Jahrhundert des Henri Cartier-Bresson
Dokumentation, Frankreich, 2012, 53 min
Samstag, 8. Dezember 2012 - 4.15 - 5.00 arte
Die experimentelle Fotografie der 20er Jahre
Dokumentation, Frankreich, 2012, 26 min
VPS: 4.00
Fotografie
Samstag, 8. Dezember 2012 - 14.25 - 14.55 arte
Der Pictorialismus
Dokumentation, Frankreich, 2012, 26 min
Der Pictorialismus wollte die Fotografie von ihrem "Geburtsfehler" -
der objektiven und mechanischen Genauigkeit - befreien und strebte
nach der für die Malerei typischen Subjektivität, nach weichen
Konturen und "künstlerischer Unschärfe". Der Pictorialismus
entwickelte sich zeitgleich mit dem Symbolismus und teilte dessen
Ablehnung der modernen Welt. Seine Motive waren vorwiegend
nostalgisch oder ohne jeglichen zeitlichen Bezug: Die Fotos zeigten
Geschichtliches, Mythen, religiöse Motive, Landschaften oder Akte.
So rückwärtsgewandt der Pictorialismus thematisch und ästhetisch
war, so gewagt ging er formell vor und entwickelte fotografische
Methoden - Weichzeichnung, Spezialobjektive, zeichnerische,
grafische oder malerische Nachbearbeitung der Abzüge -, die auch die
fortschrittlichsten zeitgenössischen Fotografen anwenden. Getragen
wurde diese gegenläufige Avantgarde von großen Fotografen wie Robert
Demachy, Alvin Langdon Coburn, Frank Eugene, Edward Steichen und
Alfred Stieglitz. Sie stellten ihre Kreativität in den Dienst einer
Kunst, die mehr sein sollte als "nur" Fotografie und die in Europa
und den USA rund zwei Jahrzehnte lang den Ton angab.
Sonntag, 9. Dezember 2012 - 23.10 - 23.45 Servus TV
Salz - Die bizarre Welt des Fotografen Murray Fredericks
Dokumentation, Australien, 2009, 27 min
Jedes Jahr wagt sich Fotograf Murray Fredericks mit dem Fahrrad auf
die ausgetrocknete Oberfläche des Lake Eyre, Australiens größtem
Salzsee. In der strahlend weißen Einöde findet der abenteuerlustige
Künstler einzigartige Motive für außergewöhnliche Fotos und
Zeitrafferaufnahmen - und auch bemerkenswerte Einsichten.
Samstag, 15. Dezember 2012 - 10.55 - 11.05 SF1
PHOTOsuisse: Gian Paolo Minelli
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 4
Samstag, 22. Dezember 2012 - 16.55 - 17.15 SF1
Photosuisse Christian Coigny Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min,
Folge 6
Samstag, 29. Dezember 2012 - 10.55 - 11.10 SF1
Photosuisse: Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 6
Samstag, 29. Dezember 2012 - 16.55 - 17.15 SF1
Photosuisse: Manuel Bauer (Fotoreporter)
Dokumentation, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 7
Montag, 31. Dezember 2012 - 8.15 - 8.40 BR alpha
Das Geheimnis der schwarzen Schachtel: Günter Derleth und die
Wiederentdeckung der Camera Obscura
Der erfolgreiche Werbefotograf Günter Derleth hat sein erfolgreiches
Unternehmen aufgegeben, um sich künftig ganz seiner Leidenschaft zu
widmen: Dem Fotografieren mit der Camera Obscura. Mit der minimalen
Technik lässt Derleth faszinierende Bilder entstehen. Vor allem
seine Arbeiten mit der Lochkamera in Venedig sorgen für Aufsehen.
Mittwoch, 9. Januar 2013 - 11.10 - 11.30 SF1
Photosuisse: Manuel Bauer (Fotoreporter)
Dokumentation, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 7
Mittwoch, 16. Januar 2013 - 11.10 - 11.25 SF1
Photosuisse: Alain de Kalbermatten
Dokumentation, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 8
Mittwoch, 16. Januar 2013 - 11.10 - 11.25 SF1
Photosuisse: Alain de Kalbermatten
Dokumentation, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 8
Sonntag, 20. Januar 2013 - 5.00 - 5.25 arte
Künstler hautnah: Denis Darzacq, Fotograf
Porträtreihe, Frankreich, 2008, 26 min
Denis Darzacqs Fotografien machen neugierig und werfen Fragen auf.
Wird der Betrachter manipuliert? Sind die Bilder retouchiert? Die
für die Agentur "Vu" entstandene Fotoreihe "La Chute" (Der Fall)
zeigt schwerelose Körper in fließenden Bewegungen - abstrakt in
Szene gesetzt mit Hip-Hop- oder Capoeira-Tänzern: spannungsgeladene
Gestalten, die wie zwischen Himmel und Erde eingefroren erscheinen.
Die Dokumentation schildert, wie es dem Fotografen ohne Griff in die
Trickkiste, also ohne Fotomontage gelingt, die Zeit festzuhalten.
Veranschaulicht wird dies anhand mehrerer Fototermine mit Tänzern,
die für die Serie "Hyper" in einem Supermarkt fotografiert werden,
sowie in dem kleinen Ort Thouars, wo die Serie "Casqués" entsteht.
Diese zeigt Jugendliche - alle mit Motorradhelmen. Sie erinnern an
außerirdische Gestalten aus Science-Fiction-Filmen oder Mangas. Mit
seinen in ekstatischer Pose erstarrten Figuren hebt Denis Darzacq
die Grenzen von Raum und Zeit auf faszinierende Art und Weise auf.
Und selbst wenn auf seinen Fotos die Welt für einen Moment aus dem
Gleichgewicht geraten zu sein scheint, strahlen die Bilder Harmonie,
Ruhe und Leichtigkeit aus.
Mittwoch, 23. Januar 2013 - 11.10 - 11.30 SF 1
Photosuisse: Urs Lüthi, Fotograf
Dokumentation, Schweiz, 2004, 11 min, Folge 9
Urs Lüthi bezeichnet sich selbst als "Polizist des guten Geschmacks"
und lässt sich nicht festlegen. Neben der Fotografie arbeitet er mit
Skulptur, Malerei, Grafik, Rauminstallation und Video.
Freitag, 25. Januar 2013 - 2.00 - 2.30 Anixe
Gesammeltes Wissen: Fotografie des 20. Jahrhunderts
20th Century Photography, Dokumentation, USA, 2009
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und alleine in den USA
entstehen täglich rund vier Milliarden Bilder. Fast jeder hatte
schon einmal eine Kamera in der Hand und manchmal werden Bilder zu
Kunstwerken. Beim Sammeln von Fotografien ist es jedoch wichtig,
einige Dinge zu berücksichtigen. Das Team von "Gesammeltes Wissen"
hat diesbezüglich bei Sammlern, Experten und Insidern nachgefragt.
Dienstag, 29. Januar 2013 - 22.45 - 23.45 BR
Gursky, Fotograf: Der Fotograf Andreas Gursky bei den Vorbereitungen
zu seinem Bild "Hamm, Bergwerk Ost".
Dokumentation, Deutschland, 2009, 60 min
Wie entsteht ein Bild von Andreas Gursky, dem zurzeit bedeutendsten
und bestbezahlten Fotografen der Welt? Jan Schmidt-Garre hat den
Künstler bei der Arbeit beobachtet _ von der ersten
Motivbesichtigung über mehrere Shootings bis ins Computerstudio, wo
das Bild digital bearbeitet und montiert wird. Der in Koproduktion
mit dem Bayerischen Fernsehen entstandene Dokumentarfilm bietet
einen faszinierenden Einblick in die Arbeit des Künstlers. Andreas
Gursky, einer der bekanntesten und bestbezahlten Fotografen der
Gegenwart, wird seit vielen Jahren gedrängt, sich bei seiner Arbeit
von einem Filmteam beobachten zu lassen. 2009 hat er endlich
eingewilligt. Jan Schmidt-Garre hat die Entstehung des neuesten
Bildes von Andreas Gursky "Hamm, Bergwerk Ost" in seinen
Entstehungsphasen dokumentiert und das Bild auf der Reise zu seinem
neuen Besitzer begleitet. Der Weg führt von Gurskys erster
Motivbesichtigung über mehrere Shootings im Bergwerk bis ins
Computerstudio, wo das Bild digital bearbeitet und montiert wird.
Bei einer Retrospektive von Gurskys Werk wird das Bild öffentlich
gezeigt und gelangt schließlich in die Privatsammlung eines der
reichsten Männer der Ukraine. Unterbrochen wird die Geschichte von
Einblicken in Gurskys spektakuläres Oeuvre, kommentiert vom früheren
Direktor des Centre Pompidou, Werner Spies, und von Gurskys Lehrerin
an der Düsseldorfer Kunstakademie, Hilla Becher. Dem am 15. Januar
1955 in Leipzig geborenen Andreas Gursky war die Fotografie
gewissermaßen in die Wiege gelegt. Schon sein Vater Willy Gursky
sowie der Großvater arbeiteten als Werbefotografen. Als
Meisterschüler von Bernd und Hilla Becher an der Kunstakademie
Düsseldorf zählt Andreas Gursky neben Thomas Ruff, Axel Hütte, Jörg
Sasse und Candida Höfer zur Gruppe der "Becher-Schüler", die von der
dokumentarischen Praxis ihrer Lehrer geprägt sind.
Mittwoch, 30. Januar 2013 - 11.10 - 11.30 SF1
Photosuisse: Reto Rigassi (Fotograf)
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 11 min, Folge 10
Sonntag, 3. Februar 2013 - 5.25 - 5.55 arte
Künstler hautna: René Hallen und Radka Leitmeritz, Fotografen
Porträtreihe, Frankreich, 2009, 26 min
Ihr makellos buntes und faszinierendes Universum scheint jederzeit
auch ins Abgründige, Gruselige und in Horror umschlagen zu können:
Der Deutsche René Hallen und die Tschechin Radka Leitmeritz, die
sich vor zehn Jahren kennengelernt haben, arbeiten in Paris als
Fotografenpaar eng zusammen. Ihre stark stilisierten Aufnahmen
bedienen sich der Sprache der Malerei, der Modefotografie und des
amerikanischen Kinos. Ihre Figuren scheinen denen von Lynch oder
Cronenberg in nichts nachzustehen - selbst bei ihren melancholischen
Bildern, die die Kindheit wie eine verwunschene, traumhafte Welt
erkunden, läuft einem noch ein kleiner Schauer über den Rücken.
"René & Radka" setzen die Kinder dafür in surrealistisch-verfremdete
Dekors, die eigentlich zur Erwachsenenwelt gehören. Bei ihren an
Modefotografien erinnernden Bildern geht die subtil ins Licht
gesetzte, asexuelle Erotik ihrer Fotomodelle unter die Haut. Sie
lässt verschiedenste Assoziationen und Projektionen beim Betrachter
zu und führt ihn in eine perfekt durchgestylte Fantasiewelt, die
fasziniert und gleichzeitig befremdet. "Künstler hautnah" begleitet
das Fotografenduo bei einem Fotoshooting und bei
Unterwasseraufnahmen für ihre Ausstellung "Under Water" in der
Pariser Galerie Philippe Chaume.
Sonntag, 3. Februar 2013 - 18.25 - 19.00 ORF 2
Österreich-Bild aus dem Landesstudio Steiermark: Die Bilderwelt des
Wolfgang Fuchs
Die neue TV-Dokumentation "Die Bilderwelt des Wolfgang Fuchs" ist
das sehr persönliche Porträt über einen Künstler an der Fotokamera,
der die Welt zu seinem Zuhause gemacht hat.
Mittwoch, 13. Februar 2013 - 4.25 - 5.00 arte
Künstler hautnah: René Hallen und Radka Leitmeritz, Fotografen
Porträtreihe, Frankreich, 2009, 26 min
VPS: 4.20
Mittwoch, 13. Februar 2013 - 11.10 - 11.30 SF1
Photosuisse: Muriel Olesen und Gérald Minkoff - Das fotografische
Tagebuch "für zwei Stimmen"
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 12
Das Künstlerpaar Muriel Olesen und Gérald Minkoff führt auf seinen
Reisen rund um die Welt ein fotografisches Tagebuch "für zwei
Stimmen". "Côte à côte" nennen die beiden die dabei entstehenden
Fotoserien. "Seite an Seite" zu arbeiten bedeutet, das zu entdecken,
was der andere gesehen hat", sagt Muriel Olesen. Die Resultate ihrer
Arbeit sind oft sehr verschieden - obschon sie nebeneinander am
selben Ort und oft auch im selben Moment fotografiert haben. Die
individuellen Aufnahmen einander gegenübergestellt zu sehen macht
denn auch den spannendsten Aspekt dieser gemeinsamen Arbeit aus.
Recherche durch
Kunstlinks.de - Abschließende
Filterung und Verlinkung Dieter Horn
Die
Deutsche Bibliothek -
Nationale ISSN-Zentrum für
Deutschland
- ISSN der Publikation: 1862-7293
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